Orientierung an Empfehlungen und Ernährungsweisen ökologisch sinnvoll
 

Die Auswertung der Ergebnisse hat gezeigt, dass eine gesündere Ernährung auch mit einer deutlich geringeren Umweltbelastung einhergeht. Legt man verschiedene Empfehlungen und Ernährungsweisen zu Grunde, ist der größte Umweltnutzen mit einer veganen, gefolgt von einer vegetarischen Ernährungsweise verbunden. Aber auch mit den Empfehlungen der DGE (Deutschen Gesellschaft der Ernährung) und des UGB (Verein für Unabhängige Gesundheitsberatung) sind noch deutliche Umweltentlastungen möglich, wobei sich die Empfehlungen des UGB günstiger auswirken.

Die höchsten Umweltentlastungen ergeben sich maßgeblich durch einen geringeren Verzehr von Rind-/Kalbfleisch und Schweinefleisch sowie von Butter und fettreichen Milchprodukten. Im Gegensatz dazu werden vermehrt Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen, Soja, Tofu, Tempeh, Falafel etc.), Gemüse sowie Nüsse und pflanzliche Öle/Fette verzehrt.

 

Rezeptideen dazu finden Sie hier:

www.vegetarische-rezepte.com (Link zu externer Seite)

www.vebu.de/lifestyle/essen-a-trinken/rezepte (Link zu externer Seite)

 

Vegane Ernährung

Obwohl mit einer veganen Ernährung, also dem Verzehr von ausschließlich pflanzlichen Produkten, der größte Umweltnutzen einhergeht, muss dabei verstärkt auf eine ausreichende Versorgung mit essentiellen Nährstoffen geachtet werden (vor allem Vitamin B12, Calcium, Eiweiß). Das Risiko einer möglichen Unterversorgung ist bei dieser Ernährungsweise am größten. Vorsicht sei vor allem für Schwangere, Stillende, Kinder, Kranke und ältere Menschen geboten! (Wikipedia-Link)

 

Erhöhter Wasserbedarf

Der Bedarf an Wasser, welches zu Bewässerungszwecken in der Landwirtschaft, zur Tränkung der Tiere oder in der Verarbeitung der Nahrungsmittel benötigt wird, zeigt gerade bei den Ernährungsempfehlungen und der veganen/vegetarischen Ernährungsweise erhöhte Werte, was auf einen vermehrten Verzehr von bewässerungsintensivem Obst, Gemüse und Nüssen/Samen aus dem Ausland zurückzuführen ist. Bewässerungsintensive Produkte aus trockenen Regionen (bspw. Südspanien, Iran, Türkei) können dazu beitragen, lokale Wasserkonflikte zu verschärfen. Vor diesem Hintergrund wird empfohlen, regionale Ware zu bevorzugen.

Weiterführende Informationen zum Wasser in Umweltbilanzen, und was es mit blauem, grünem und grauem Wasser auf sich hat, finden sich im Kapitel Methode, Datenherkunft.

 

Zum Nachhören

Wie ökologisch ernährt sich Deutschland?

Dr. Toni Meier im Interview bei MDR-fm.detektor (13.02.14), Beitrag zum Nachlesen

 

Deutsche essen umweltbewusster

Dr. Toni Meier im Interview beim Deutschlandfunk (05.12.13), Beitrag zum Nachlesen

 

 
Toni Meier im Interview beim SWR (14.04.12), Minute 5 - 14
 
 

Zum Ansehen

Präsentation "Umweltschutz mit Messer und Gabel"

Dr. Toni Meier zum Thema "Umweltschutz mit Messer und Gabel?", Vortrag am 16.07.15 in Halle (Saale) Link zum youtube-Video

 

Infoblatt für Verbraucher/innen

Empfehlungen_Verbraucher

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